17. Mai 2012
Au revoir, Ginette!
“Ginette, das feine Sackerl” wandert nach Korsika aus: Designerin Sandra Gilles verlässt nach 6 Jahren die Lindengasse und nach 17 Jahren Wien.
La petite boutique
13. Mai 2012
Das Auge isst mit (I)
Ein Kunstband? – Nein, ein Kochbuch; das erste Kochbuch von der Londoner Canteen. Man vergisst aber beinahe darauf – bei all den opulenten Settings in Bildform: Ausgestopfte Tiere pirschen sich da in theatralem Lichtschein an den sich biegenden Tisch heran. Hier wurde schon heimlich genascht, da wurde Sahne verschüttet. Zwischen abgegriffenem Service, Puzzlesteinen und Fahnen bemerkt man: Die Requisiten planschen beinahe mehr im Scheinwerferlicht als die britische Küche, die das umwerfende Kochbuch “Canteen: Great British Food” in Maßeinheiten einteilt. Traditionelle Gerichte stehen zum Nachkochen im Register: Es geht auf 224 liebevoll und clean designten Seiten um Steak und Kidney Pie, Scotch eggs, Fish cakes with mushy peas, Roast duck legs. In Bildern heißt das:
10. Mai 2012
Das Wohnzimmer nach draußen verlagern
Recherchetechnisches Interessensgebiet des Tages: das Wohnzimmer (meinetwegen auch den Schreibtisch) nach draußen verlagern.
Das Objekt der Begierde besteht aus einem Aluminiumgerippe, begleitet von geflochtenem Harz – Fermobs Sixties Bank – erhältlich in den Farben “Aubergine”, “Gewittergrau”, “Savanne” und “Paprika” – könnte zum Lieblingsfleck der Terrasse werden. Besonders in Kombination mit dem dazu passenden Tischchen.
Passt auch gut zum Kugelgriller. Bestimmt.
www.fermob.com
8. Mai 2012
ABSOLUT Catwalk
Sie waren schon immer die modebewusstesten unter ihresgleichen – wechselten ebenso oft ihr Outfit wie Parfum, trugen Leder, zeigten sich zugeschnürt, kleideten sich regenbogenbunt. Und nun versammeln sie sich in Yoshis Corner.
Nein, die Rede ist nicht von Barbie-Puppen und auch nicht von Hundeschauen, sondern von Vodka-Flaschen; von den begehrt-beliebtesten, vielseitigsten Vodka-Flaschen: ABSOLUT Vodka zelebriert am 26. 6. den 1. ABSOLUT Special Edition Day.
Zum Themengebiet Haute Couture werden ganz besondere Exemplare versteigert; neben den beiden Sonder-Editionen der Designer Garteh Pugh und Philipp Plein können bis dato unverkäufliche österreichische Unikate erstanden werden, Flaschen, die von Designern bzw. Labels wie AND_i, Callisti, Tiberius, Thomas Kirchgrabner und Marcel Ostertag “angekleidet” wurden. – Der Erlös der Versteigerung wandert in eine Patenschaft des “Summer of Fashion” Vienna Origins-Projekt von Designer MArcos Valenzuela (Tiberius): einem Modeschulen-Absolventen wird die Realisierung der ersten eigenen Kollektion ermöglicht. Na dann: Cheers!
1. ABSOLUT Special Edition Day
Yoshis Corner (Wollzeile 17, 1010 Wien)
Ab 17. Juni kann man schon während der Öffnungszeiten (Di.-So. 11-19:00) einen Blick auf die Schönheiten werfen.
www.facebook.com/absolutvodkaaustria
4. Mai 2012
All about Cate
Im Oktober 2012 wird die Viennale ihren 50. Geburtstag zelebrieren – und Wiens Internationales Filmfestival macht das mit Pomp und Feuerwerk. Einige Raketen werden schon verfrüht gezündet – wie etwa die Filmschau im Mai: Von 13. bis 20. wird die Leinwand des Gartenbaukinos ganz Cate Blanchett gewidmet.
Die filmische Hommage wird die wundervoll präzise, so präsente, aber trotzdem nie ganz greifbare Verwandlungskünstlerin in all ihren Facetten zeigen. Als Version von Bob Dylan (in Todd Haynes’ „I’m not there“, 2007), englische Königin „Elizabeth“ (1998) und in der Gestalt von Katherine Hepburn (in „The Aviator“, 2004, wofür sie einen Oscar erntete); zweimal an der Seite von Brad Pitt: unter den Regieanweisungen von David Fincher („Der seltsame Fall des Benjamin Button“, 2008) und Alejandro González Iñárritu („Babel“, 2006). Und in dramatischer („Notes on a Scandal“, 2006), komödiantischer (Wes Anderson „Die Tiefseetaucher“, 2004) und skurriler Pose („Pushing Tin“, 1999). Am spannendsten verspricht es allerdings zu werden, wenn sich die australische Aktrice persönlich im Gartenbaukino zeigt: Sie wird den Wiener Festwochen, wo sie in „Groß und klein“ von Botho Strauss agiert, voraussichtlich einen Abend lang den Rücken kehren.
Cate Blanchett – Eine filmische Hommage.
Werkschau im Wiener Gartenbaukino. 13.-20. Mai
Tickets sind ab sofort im Gartenbaukino (1., Parkring 12) erhältlich, Reservierungen unter kino@gartenbaukino.at
Die kommenden Jubiläums-Aktivitäten der Viennale (wie die”Viennale wie noch nie”, die Spezial-Ausgabe des Sommerkinos “Kino wie noch nie”, eine Patty Smith-Ausstellung und “Peter Handke geht ins Kino”) werden hier verlautbart.
3. Mai 2012
Daheim Businessclass fliegen
Geschirr, das nicht nur logistischen Herausforderungen entspricht, darüber hinaus sehr robust sein muss, sondern dazu noch sehr hübsch ist: altes Flugzeugporzellan. Morgen und übermorgen kann man sich beim designqvist-Flohmarkt für “Tee? Kaffee?”-Rufe in den eigenen vier Wänden ausstatten: Unter anderem wird um Lilien Porzellan und Schönwald-Tassen von Lauda Air und um das chice Service der Austrian Airlines gerangelt. Up in the air!
designqvist-Flohmarkt
am 4. und 5. Mai 2012, 10-18 Uhr.
Westbahnstraße 21, 1070 Wien
http://designqvist.at
Um den zugehörigen Flugzeug-Trolley zu ergattern, wie er bei mir in der Küche steht, oder ausgediente Flugzeugsessel muss man wohl noch bis September warten: Dann steht der nächste Airliner-Flohmarkt im ehemaligen AUA-Hauptquartier in Aussicht.
30. April 2012
Sommervorbereitungen #01: Fouta
Badetücher sind Geschichte. Jedenfalls war das der Eindruck letzten Sommer an der Côte d’Azur, wo ich neidisch die anderen Liegeplätze betrachtete, die so viel bequemer wirkten als der eigene. Und jetzt, wo ich selber mit einem solchen Tuch ausgestattet bin, lässt sich dies auch bestätigen.
Foutas, die umwerfenden, aus Tunesien stammenden, feingewobenen Baumwoll-Tücher, sind federleicht, unfassbar weich und dazu noch ausgesprochen wasserabsorbierend, womit sie zum optimalen Strandbegleiter werden. Als Picknickdecke im Park, Tischdecke oder Pareo – das vielseitige Tuch macht jeden Sommertag gleich noch mal um eine Nuance schöner.
Die hübschesten Exemplare finden sich hier: www.foutalifestyle.com
25. April 2012
Angewandte Legendenbildung
Das weiße Kleid und der U-Bahnschacht. Ein Kussmund, dem ein gehauchtes „I Wanna Be Loved By You“ entfleucht. Ewiges Sexsymbol mit Hang zu Diamanten, Tabletten und Alkohol. – Die Tags für Mythen- und Legendenbildung rund um das Pin-up-Girl und Mannequin, die Schauspielerin und Sängerin mit humoristischen Fertigkeiten in Billy Wilders Werk sind zahlreicher Natur. Schlagzeilentaugliche Eheschließungen (Arthur Miller, Joe DiMaggio) tun das Ihre dazu, John F. Kennedy habe sie via CIA ermorden lassen, lautet die beliebteste Verschwörungstheorie. Die Geschichten um die früh verstorbene Popikone werden seit ein paar Tagen auch per Leinwand wieder angeheizt: in „My Week With Marilyn“.
Die Tagebücher von Colin Clark – 1957 dritter (!) Regieassistent beim Dreh von „The Prince and the Showgirl“ – erinnern an eine kurze, emotionale Episode mit der berühmtesten Frau der Welt. Eine Frau, die bemitleidens- und bewundernswert zugleich ist.
Keine leichte Aufgabe, in Marilyn Monroes Haut zu schlüpfen, eine unsterbliche Legende zu geben. Dass sich Michelle Williams der Herausforderung stellte, brachte ihr einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung ein. Sie füllt die Rolle luftdicht aus, schafft eine greifbare Figur. Als vormals gut genährter Teenie-Star („Dawson’s Creek“) wurde sie bekannt, an der Seite von Heath Ledger berühmt – und aufhorchen ließ sie immer mehr mit wohlweißlicher Rollenwahl (ein Auszug: „Brokeback Mountain“, „I’m Not There“, „Wendy and Lucy“, „Blue Valentine“). Seichte Drehbücher nennt sie Papierverschwendung. Das Script ist zwar nicht unbedingt die Stärke von „My Week With Marilyn“ (sondern eher ein Alibi), der Star der Show ist eindeutig Michelle Williams, aber bei der Entscheidung für den Film spielte vielleicht auch ihr Kinderzimmer die gewichtigere Rolle: Dort hing ein Poster von Marilyn, direkt überm Bett, sagt sie. Auch das ist versuchte Legendenbildung.
„My Week with Marilyn“, Regie: Simon Curtis, derzeit im Kino.
23. April 2012
Springtime in Paris
Gleich zu Beginn eine Liebeserklärung an Homeforexchange. Die Plattform eröffnet den Weg in eine großzügige und lichtdurchflutete, chice Wohnung im großbürgerlichen Paris, ein paar Gehminuten von dem hier entfernt:
Und auch von dem hier: dem Palais du Tokyo, wo wir rechtzeitig zum Startschuss der Triennale angekommen sind. Auf 5.000 m2 warten im Palais du Tokyo Arbeiten von „INTENSE PROXIMITÉ“ – so der Titel des Kunstfestivals, das noch bis 26. August in Paris zu besuchen ist. Darunter die Frage von Camille Henrot, ob man Revolutionär sein und gleichzeitig ein Faible für Florales haben kann:
Das frisch eröffnete Palais du Tokyo hebt sich durch Rohheit, Rauheit vom prunkvollen Paris ab. Ein gelungener Ausstellungsort.
Ein anderer gelungener Ausstellungsort, den man einfach immer besuchen muss: Die Galeries Lafayette. Und sei es auch nur, um die sakrale Architektur zu bestaunen. (Unbedingt auch der Aussichtsterrasse am Dach einen Besuch abstatten!) Und die Warteschlangen, die sich vor Louis Vuitton und Co. bilden.
Wieder – wie so oft in den kommenden Tagen – auf das junge und lässige französische Label The Kooples stoßen: Seine Filialen sprießen derzeit schwammerlartig in allen Vierteln. (Onlineshop-)Besuch lohnt sich!!
Wo sich der Besuch fast schon nicht mehr lohnt, ist das Marais-Viertel: Vom ursprünglichen Flair ist wenig übrig, dafür pflastern Filialen von Hipster-Labeln die Gassen (allein The Kooples ist fünffach (!) vertreten). Es fühlt sich schon zu sehr nach Plastik an, nicht mehr nach Leben.
Ein ähnliches Schicksal könnte dem derzeit aufkeimendem Viertel „SoPi“ (was für „South Pigalle steht) blühen – auch es könnte zum Bobo-Erlebnispark werden – zwischen dem stylishen Hotel Amour und Genuss-Shops wie „Huile d’Olive de Provence“, „La chambre aux confitures“. Etwas weiter östlich – in der Rue de Londres und der Rue de Clichy gibt es noch unverbrauchtere Impressionen zu entdecken.
Verbraucht, aber gut einen Besuch so was von wert, ist die „älteste Brasserie“ der Stadt, das Bofinger. Und natürlich all die Pâtisserien mit Éclairs, Macarons und Tartelettes: all die kleinen Kunstwerke bestaunen.
Und was es noch wert ist – ein Tipp für Läufer: Am Sonntag sind Teile des Seine-Ufers zwischen 9 und 17:00 für Autos gesperrt, nur Radfahrer und Läufer haben Zutritt. Eine coole Strecke! Auch, weil man direkt an all den Landmarks vorbei trabt – von Eiffelturm bis Ile de la Cité, vorbei am Musée d’Orsay, am Grand Palais, an der Pont Neuf … –, in verkehrsberuhigter Version.
ESSEN: BON, Bofinger
SCHLAFEN: Hotel Amour, Mama Shelter
AUSGEHEN: Club Silencio
SHOPPEN: The Kooples, Zadig & Voltaire, Colette, Comptoir des Cotonniers
REISEFÜHRER: Le Cool, Unlike Paris
Paris, es hat wieder Spaß gemacht.
Und jetzt auf zu Kontrastprogramm (nicht, was den Spaß, sondern das Drumherum betrifft): auf nach Bordeaux.
Impressionen vom TGV-Panorama:
20. April 2012
I HEART PARIS
Heute, im Louvre: Aufwartungen vor der Mona Lisa. Zumindest die vieler Kameras.
Ähnliches Geschehen in den Galeries Lafayette bei Louis Vuitton.
Dafür war die Sicht auf Andrea Mantegna frei. Und die auf Prada. Mal sehen, wem die Aufmerksamkeit heute Nacht im von David Lynch gestalteten Club Silencio gehört. Ha!
17. April 2012
Gaumenfestspiele
Lukullische Freuden der Sonderklasse verspricht das Relais & Châteaux Gourmetfestival 2012, denn es tischt in 19 führenden Hotels und Restaurants ungewöhnliche kulinarische Genüsse auf. Ungewöhnlich deshalb, weil es zu spannenden Kombinationen und Zusammenarbeiten kommt: eine Eventreihe von Relais & Châteaux-Häusern quer durch Europa, zu der sich die Mitglieder in Österreich, Nord- und Osteuropa zusammen getan haben.
Die Chefs de Cuisine der einzelnen Relais & Châteaux-Häuser reisen im Laufe des Jahres quer durch Europa, besuchen einander, um jeweils mit einem befreundeten Chef ein einzigartiges Menü zu zaubern. Das verspricht ein Fusion der Extraklasse: charakterstarke Köpfe, die gemeinsam am Herd stehen.
Am 21. April laden Gastgeber Richard Hessl und sein Besucher Hans Zusser (Hotel Schloss Dürnstein) unter dem Motto „Wachau meets Wörthersee“ ins Hotel Schloss Seefels in Pörtschach. Wachauer Kulinarik und Schmankerl von Hans Zusser locken, dazu ausgesuchte Weine renommierter Wachauer Winzer, Genuss wird ganz groß geschrieben – das wird schon beim Aperitif an der Schlossbar deutlich, der von klassischer Musik am Flügel begleitet wird.
Preis pro Person: 85 Euro
Am 22. April zeigt Zwei-Sterne-Koch Juan Amador (Restaurant Amador, Mannheim, Deutschland), welche Rolle die Molekularküche in seiner weiterentwickelten Küchenstilistik heute spielt – und zwar gemeinsam mit dem Zwei-Sterne-Koch Heinz Hanner in dessen Restaurant Hanner (Mayerling, Österreich).
Preis pro Person: 148 Euro
Mit Sicherheit das kulinarische Highlight des Jahres!
Weitere Termine und Eckdaten hier
Relais & Châteaux Gourmetfestival 2012
www.relaischateaux.com
15. April 2012
Zimmer frei: Parco dei Principi in Sorrent
Ein guter Tag, um über Sommerurlaube nachzudenken.
Frisch auf die to-do-Liste gehievt: das Parco dei Principi in Sorrent.
Das chice 5*-Design-Hotel, 1962 von Gio Ponti erdacht, könnte idyllischer kaum liegen: Hier schlummert man direkt über den Felsen, “zwischen Meer und Himmel”. Das Blau des Meeres scheint hier noch blauer zu sein – und wird im Interieur des Schmuckstücks immer wieder zitiert. Rundherum: Steilküste, Botanischer Garten, Blick auf Wasser und Vesuv. Fahrstuhl zum Privatstrand. Erholung stellt sich allein beim Betrachten der Bilder ein!
Zimmer frei:
Hotel Parco dei Principi, Via Rota 1, 80067 Sorrento (NA), +39/081 878 644, info@hotelparcoprincipi.com, Zimmer ab 109 Euro
http://www.royalgroup.it/parcodeiprincipi/default-en.html
9. April 2012
50 Euro-Gutschein für Zalando.at!
Was passiert, wenn eine Online-Shopping-Versessene versucht, eine Gewinnspiel online zu stellen? – Richtig, sie verheddert sich in den klingenden Unterkategorien, bleibt hängen zwischen virtuellen Kleider- und Schuh-Regalen, in der Wohnen-Abteilung, und sagt’s schweren Herzens doch:
Hier und heute – wo doch im hohen Alter die Gaben des Osterhasens nicht mehr so gnädig ausfallen – gibt’s einen 50-Euro-Gutschein für “Zalando.at” zu ergattern! **
Der Werbeslogan “schreit vor Glück” – zu Recht, ist das Sortiment des Online-Shops, der Schuhe und Mode versandkostenfrei verkauft, doch so großartig riesig und umfassend: Top-Marken, durch die wir Schuh- und Modeverrückten uns klicken, in denen wir uns suhlen können, dazu Specials und Schnäppchen.
Viel Glück allen Teilnehmern – und hier ein bisschen Inspiration für den/die künftig Auserwählte/n!
** Der Mindestbestellwert beträgt 40 Euro, der Gutschein kann bis zum 05.04.2013 eingelöst werden.
Surface to Air, Kleid TUBA
Der ständige Begleiter für den Sommer 2012: Das wunderschönste, leichte, asymmetrische Sommerkleidchen in strahlendem Curcuma. Richtig cool.
Bruuns Bazaar, Clutch
Stylishe Clutch in moosgrünem Leder von Bruuns Bazaar, 16×30 cm.
Lässig-elegant auch die oversized Shirts, mit denen uns das dänische Label diesen Sommer ausstattet – wie das hier in “nude”.
Ruft richtiggehend nach sommerlich guter Laune: Der knallorange Strickpulli (mit hohem Leinen-Anteil) mit einem Ansatz von Fledermausärmeln und U-Boot-Kragen. Weit, leicht, luftig, unübersehbar.
Très chic und trotzdem perfekt lässig, das dunkelblaue, glamouröse Kleid mit Allover-Print: für die großen Auftritte.
Klingt nicht nur gut, sondern sieht auch so aus – eine gute Alternative zu den weißen Ohrstöpseln: Warum nicht mal Senf an den Ohren …
Nochmals “Surface to Air”, in puristischerer Variante.
“Der Supermodel-Look von American Retro: weit, lässig, cool und extrem sexy”. Stimmt, hat was. Sehr viel sogar.
Benannt nach der Prinzessinnenschwester. Macht ja nix: Die Handtasche von Modalu London ist ein wunderschönes Beispiel dafür, was man mit Leder anstellen kann.
Diese Farbkombination von Kleid “Paulina” nennt sich “athens” – verschönert aber nicht nur den Griechenland-Urlaub: Das Streifen-vernarrte Sommerkleid bringt Farbe – und einen Hauch 50s und 60s in einen schönen, entspannten, lauen Tag. (Gibt’s auch in einer Gelb-Variation.)
Den stylishen Allrounder von Suncoo Paris gibt’s neben rosa/blau auch in beige/caramel – cool und casual!
Minzgrün, mit Pilzen “bestreut”, mit Polka Dots am Saum und einem Hauch Retro im Geiste: Die reizende Sommerkleid-Variante von Paul & Joe Sister ist frisch und fröhlich!
Ruft richtiggehend nach sommerlich guter Laune: Der knallorange Strickpulli (mit hohem Leinen-Anteil) mit einem Ansatz von Fledermausärmeln und U-Boot-Kragen. Weit, leicht, luftig, unübersehbar.
Très chic und trotzdem perfekt lässig, das dunkelblaue, glamouröse Kleid mit Allover-Print: für die großen Auftritte.
Klingt nicht nur gut, sondern sieht auch so aus – eine gute Alternative zu den weißen Ohrstöpseln: Warum nicht mal Senf an den Ohren …
Nochmals “Surface to Air”, in puristischerer Variante.
Benannt nach der Prinzessinnenschwester. Macht ja nix: Die Handtasche von Modalu London ist ein wunderschönes Beispiel dafür, was man mit Leder anstellen kann.
Diese Farbkombination von Kleid “Paulina” nennt sich “athens” – verschönert aber nicht nur den Griechenland-Urlaub: Das Streifen-vernarrte Sommerkleid bringt Farbe – und einen Hauch 50s und 60s in einen schönen, entspannten, lauen Tag. (Gibt’s auch in einer Gelb-Variation.)
Den stylishen Allrounder von Suncoo Paris gibt’s neben rosa/blau auch in beige/caramel – cool und casual!
Minzgrün, mit Pilzen “bestreut”, mit Polka Dots am Saum und einem Hauch Retro im Geiste: Die reizende Sommerkleid-Variante von Paul & Joe Sister ist frisch und fröhlich!
Alles mit dabei für den Ausflug? Für den Kurztrip? Für den Strand? Für die Shopping-Tour? – In dieser praktischen und aufs Nötigste reduzierten Taschen-Traum aus Saffianleder findet alles, was uns lieb und teuer ist, Platz.
Eleven Paris, Tunika CLAYTON
Tunika, einmal anders – düster und wild mit coolem Batik-Muster bedruckt. Yay!
Das Gewinnspiel ist bereits beendet, die Gewinnerin wurde schriftlich verständigt. Veranstalter des Gewinnspiels ist die Falter Verlagsgesellschaft mbH. Teilnahmeberechtigt sind alle Besucherinnen und Besucher der Website www.luciaklamor.at, die im Gewinnspielzeitraum den Teilnahmeschein vollständig ausgefüllt absenden. Eine Teilnahme ist nur einmal pro Gewinnspiel möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Rechtsweg und Barablösen sind ausgeschlossen. Über das Gewinnspiel wird kein Schriftverkehr geführt.
8. April 2012
Erschwerte Konditionen für die Eiersuche …
6. April 2012
Blitz und Weg: E-One
Per Laser zu seidenglatter Haut – in den eigenen vier Wänden. Nach anfänglicher Tollpatschigkeit zu einem erstaunten Wow.
„Sieht gefährlich aus“, sagt er.
„Sieht vielleicht gefährlich aus“, sage ich, „ist es aber nicht, es klingt höchstens gefährlich: Ich nenne es ‚Befreiungsschlag’!“ Und grinse zufrieden. Ich sitze im Badezimmer, und setze neben meinem entschlossenen Blick auch wieder die Schutzbrille auf.
Auf den Beinen sind weiße Markierungen aufgetragen: Linien, die mir den Weg weisen sollen in Richtung Freiheit: in Richtung haarfreie Zone.
In der rechten Hand: das Laser-Gerät, bereit, das 6 cm2 große Flash-Feld mit meiner Haut bekannt zu machen.
Mein Badezimmer hat einen neuen Mitbewohner, den ich glucksend willkommen geheißen habe. Er ist pink-weiß, hört auf den Namen E-One und st mir lieb und teuer.
Er verspricht mir: Arbeitet dich vor, Blitz für Blitz, es ist ganz leicht; bekämpfe Wurzeln und Dichte, der Weg ist so leicht in haarfreie Zeiten!
Und das ist eine geflüsterte Versprechung, der ich so, so gerne Glauben schenke. Denn bis dato bin ich wohl eher so oder so oder so oder so vorgegangen, sprich: mit Nassrasierer, weil für Wachsen an den Beinen zu feige und nach einem schmerzhaften Versuch mit Epilierer im Jahre Schnee schwerstens traumatisiert.
Aber gerade mit nahendem Sommer, der heuer – verschärft – auch ein Brautkleid bedeutet, war die Aussicht auf – grauenvolles Wort: – viel zu früh einsetzenden und viel zu stoppeligen Nachwuchs nur bedingt lustvoll.
Neuerdings gibt es etwas wahrlich Verlockendes am österreichischen Markt, eine unheimlich praktische Lösung für dauerhafte Haarentfernung.
Eine, die es erlaubt, in den eigenen vier Wänden dauerhaft gegen Haarpracht an unerwünschten Stellen vorzugehen! Eine, die es erlaubt, Rasierer und Wachs aus dem gefliesten Revier zu verbannen: per Laser – ohne, dass man dafür ein Studio aufsuchen muss! Yay!
Klang sehr verführerisch, musste ich mir also aus der Nähe ansehen.
Von Flashlampen abgegebenes Licht zielt auf das im Haar enthaltene Pigment (Melanin) ab und löst dabei eine thermische Reaktion aus, die das Haar zerstört, indem es versorgende Gefäße der Haarzwiebel verschließt. Im Laufe der aufeinander folgenden Anwendungen verhindert die Wirkung der Flashlampen das Nachwachsen des Haars. Schädigende Wirkung auf das umliegende Gewebe: keine. Das Enthaarungsgerät erfüllt die strengen Anforderungen hinsichtlich Sicherheit und Verträglichkeit
Wie das funktioniert, schaute ich mir im Detail online an:
Klang also nicht nur sehr verführerisch, sondern auch einfach zu händeln und medizinisch unbedenklich. Musste ich haben.
Das hübsch gestaltete Gerät wurde mit Schutzbrille, Markierungsstift und optischem Gel geliefert. Die Bedienung des stylishen Dings erweist sich als denkbar einfach – bei der Eingabe per Touchscreen kann man nicht viel falsch machen, und die Sicherheitsstufen, die man vor Beginn der Behandlung frei schalten muss, verhindern, dass man etwa schon ohne Brille loslegt.
Ausufernde Tollpatschigkeit muss ich mir jedoch selber attestieren: als ich mit dem Stift, mit dem ich – dem Überblick zuliebe – Markierungen anbringen soll, damit ich weiß, welches Feld ich als nächstes zu lasern habe, welchem Weg ich folgen soll. (In der Hitze des Gefechts – während der Anwendung – erwies sich das wirklich als ausgesprochen hilfreich!)
Das sollte jemand, der in frühester Jugend mal Trickfilmzeichnerin werden wollte, wohl nicht zu laut sagen, aber die Linien auf den Beinen gestalteten sich … gelinde gesagt … sehr kreativ. Ebenso kreativ – und auch eine Spur peinlich – die Lösung: Ich helfe per Lineal nach, meine Beine in 2 cm breite Streifen zu unterteilen. Sieht mir ja keiner zu.
Dann – nach der Rasur der zu lasernden Stellen und der Markierung – kann’s auch schon loslegen. Bei den Einstellungen habe ich den mittleren Bereich der Laser-Stoßstärke gewählt, Stufe 4 von 6. Ich erweise mit damit vielleicht nicht als die mutigste Person der Welt, aber hey, es ist mein erstes Mal – und komplett feige bin ich auch nicht. (Und wie schon erwähnt: Man hat haarentfernungstechnisch eine schwierige Vorgeschichte.)
Auf der Haut wird nach und nach – direkt vor den “Blitzen” durch den Laser – das optische Gel aufgetragen, es folgt – Trommelwirbel – auf Bein links Stoß Nummer 1.
In Knienähe. In der Mitte.
Direkt auf den ersten Blick folgt ein freundliches Piepsen: Das Gerät hat sich wieder aufgeladen, ist bereit für Blitz Nummer 2.
Klappt wie am Schnürchen. Nahe den Knöcheln merke ich mehr vom Stoß, es ist ein kleines Ziehen, ein Ziepen, man hält es gut aus.
Stoß für Stoß, Linie für Linie arbeite ich mich rund um die Beine, nehme mir, in Fahrt gekommen, gleich auch Achseln und Bikinizone vor. Während ich – finaler Schlusspunkt – dem Flaum an der Oberlippe den Kampf ansage, freue ich mich schon: Nie mehr Kaltwachsstreifen auf der Oberlippe! Ihr kennt doch sicher den undankbarsten Moment im Badezimmer, wenn der Streifen angebracht ist und man weiß: Jetzt gleich sollte man ziehen, die Härchen mit dem Streifen mitreißen.
Man steht im Bad, vor dem Spiegel, sieht sich in die Augen, flüstert sich zu: „Komm schon, mach’s“ – und zögert dann trotzdem. Dieser Moment wird ebenso ins „Früher“ verbannt wie all die ungewollten Haare an den falschen Stellen. Es ist zu gut!
„Sie werden sehen – schon die erste Anwendung zeigt ihre Wirkung, bereits acht Tage danach werden Sie merken, dass die Härchen auszufallen beginnen“, lächelte Petra Bruckmüller, die das Wunderding nach Österreich gebracht hat, bei der Übergabe.
Sie behielt Recht.
Mein erster „Nahampf“ mit E-One liegt nun drei Wochen zurück – und schon jetzt staune ich jeden Morgen unter der Dusche. Denn ich frage mich tagtäglich, ob ich die Achseln überhaupt rasieren soll, so sehr zeigt E-One dort schon seine Wirkung.
Behandlung Nr. 2 wird freudig erwartet, denn bei den Beinen ist die Lage zwar schon um Welten entspannter, alle Wurzeln habe ich aber noch nicht erwischt. Trotzdem: Der Sommer kann kommen, bis dahin bin ich bereit. Und ich bin zuversichtlich. Und ohne Übertreibung: restlos überzeugt.
Wer es auch ausprobieren will: In ausgewählten Apotheken ist es möglich, Liste (und Online-Shop) auf www.unicusa.at
4. April 2012
VON DER SCHÖNHEIT.
Vorfreude auf die Raritätenbörse im Botanischen Garten!
Heute: Frühlingsprogramm, heißt: in Erde wühlen, Dreck hinterlassen. Hingerissen an der Zitrone riechen, sich fragen, ob die Kiwi durch den Winter gekommen ist, versuchen, so etwas wie Himbeer-Setzlinge zu erfinden. So ein grüner Daumen ist eine eigene Wissenschaft. Und bedeutet ständige Googelei mit blumenerdegezeichneten Fingern. Zumindest bei Stadtkindern wie mir. Sonniger Platz? Besser schattig? Viel Wasser? Wenig Wasser? – Viele ECTS-Punkte wäre das hier heute wert gewesen. Jetzt bräuchte ich nur noch jemanden, der den Terrassenboden schrubbt. Anyone?
Optimale Veranlassung, auf die baldig wieder stattfindende Pflanzen-Raritätenbörse im Botanischen Garten hinzuweisen, die letztes Jahr für meine paar Quadratmeter “oben ohne” neue Bewohner in Form von Erdnüssen und Schneerosen, Erdbeerminze und Schachbrettblumen, Zitronen und Kiwis bedeutete.
Man darf die drei Tage nicht verpassen, in denen der schönste und friedlichste Fleck Wien mit Setzlingen vollgeräumt ist:
RARITÄTENBÖRSE IM BOTANISCHEN GARTEN DER UNIVERSITÄT WIEN
13. bis 15. April 2012
täglich 9:30 bis 18:00, Eintritt frei
1. April 2012
LUCIA GETTING MARRIED: Süßes, dreistöckig.
Aus der Geburtstagstorte wurde – man hat derzeit ja nur wenige Themen – eine Tortenverkostung, Freundin L., die eine Woche vor mir heiratet, hat sie organisiert: die vielen viel zu guten Füllmöglichkeiten. Da konnte dann auch gleich das Anschneiden geprobt werden.
Wie sie aussehen soll, steht schon seit Jahren fest:
Ist die nicht umwerfend?? – Ist von Madame Miammiam und wurde mal für das Hochzeits-Special von BLONDE fotografiert.
Exzentrische Inspiration findet sich auch bei de taart, aber die Punkte haben die Flamingos und Kanarienvögel letztlich doch ausgestochen. Außerdem muss man ja auch was für die Diamantene Hochzeit übrig lassen.
29. März 2012
Kult im Badezimmer: Soap & Glory
“Soap & Glory”, das britische Kult-Pflege-Label mit Hang zu kreativer Produktbetitelung, versucht nun auch in Österreich zu verschönern, bei Douglas sind u.a. das unvergessliche Lip Gloss (Pardon: “Lip Plumper”) “Sexy Mother Pucker” und die awardgekrönte Body Butter “The Righteous Butter” eingezogen.
Das bedeutet nicht nur wundervolle Effekte und hochkarätige, hübsch gestylte Produkte, sondern auch gute Laune im Badezimmer!
www.douglas.at
18. März 2012
LUCIA GETTING MARRIED: Hannibal Laguna
Hätte ich nicht das Glück, dass meine Mama mir mein Traumkleid schneidern wird, würde ich vermutlich bei Hannibal Laguna schwach werden. Liebe Bräute in spe: Schaut euch mal hier um: www.hannibal-laguna.com
Vielleicht bediene ich mich zumindest an einer der Frisuren … Die sind ja auch zu großartig.
18. März 2012
Stilvolles Happy End
Der Name ist Programm beim frisch eröffneten Pop-up Store HAPPY ENDING:
Im Zentrum von Gregor Pirouzis neuem temporären Shop steht ein illustres Sortiment vergangener Saisonen, das zu erschwinglichen Preisen feilgeboten wird. Versammelte Feinheiten – Mode und Accessoires –, die wahrlich ein Happy End verdient hätten.
Das Who is Who auf 70 Quadratmetern: MARNI / WENDY & JIM / ZAC POSEN / AND_I / GIVENCHY / MARC JACOBS / MÜHLBAUER / ALBERTA FERRETTI / LENA HOSCHEK / AMERICAN RETRO / NINA PETER / ACNE / CALLISTI / VANESSA BRUNO / TIBERIUS / JIL SANDER / EP_ANOUI / VICTOR&ROLF / ANNA AICHINGER / ISABEL MARANT / ELFENKLEID / SUPERFINE / MESHIT.
Die kommenden vier Monate wird’s im 1. Bezirk HAPPY ENDINGs geben, nicht nur für Modestücke, sondern auch für gut gekleidete Schnäppchenjäger. Nicht entgehen lassen!
Happy Ending – Pop up Store
Tuchlauben 12, 1010 Wien
(Apropos Pop-up: Wo bleibt eigentlich das nächste temporäre zu Hause von What about the future?)
11. März 2012
Back to the Future
Es ist gleichermaßen nostalgisch wie köstlich, was entsteht, wenn Irina Werning an der Fotoserie “Back to the Future” arbeitet. Detailverliebte Reenactments sind es, die die Kindheit wieder aufleben lassen – um herauszufinden, wie sich Menschen bei der Nachstellung fühlen – und wie sie aussehen, wenn sie wie die 5-Jährige posieren, die sie damals waren.
Wenn die argentinische Fotografin auf Reisen ist, fordert sie Menschen der jeweiligen Destinationen dazu auf, in ihren Fotokisten zu kramen. – Ende April ist auch Wien an der Reihe! – Gelegenheit nicht entgehen lassen! – Und backtothefuturepics@gmail.com mit einem Vorschlag befeuern.
http://irinawerning.com
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7. März 2012
Enthusiasmusjammer
WARUM NUR EIN TASCHENFETISCH??? Wirklich. Warum nur. Warum nicht Radiergummis oder Pixie-Bücher oder ähnlich Kleines, Überschaubares, das auch meinen Bankberater begeistert, warum nur jetzt wieder von Tillie angetan?? – Es ist ein Jammer.
7. März 2012
Blumenkinder
Das Frühjahr 2012 wartet mit besonders hübschen Blumenkindern auf. Die Rede ist von den in Flakons gefassten. – Das florale Dufthighlight ist schnell gefunden: Die umwerfende Miss Dior-Linie erhält eine weitere elegante Variation: „Miss Dior Eau Fraîche“ gibt sich (ab 3. April) sinnlich, kokett und feminin, gehört zur Gruppe der blumigen Chypredüfte. Mehr Frühling könnte man gar nicht in den hübschen Flakon mit Masche packen.
Ähnlich stilvoll begehen Viktor & Rolf die Jahreszeit, in der die Natur wieder erwacht: „Flowerbomb“ in seiner limited Edition „La vie en rose“. Der beliebte Duft entfaltet sich ab März in einer leichteren, frischeren Variante. Und er lässt wahrlich Rosa sehen, der entschiedene Hochgesang aus Rose, Maiglöckchen und rosa Beeren, vereint mit Bergamotte und Mandarine.
Aber nicht alle imaginieren ihre Blumenkinder auf grünen Wiesen und in warmen Regionen, es geht auch rauer, wie die Schweizer Parfummarke Bergduft beweist. Die Namen der drei Düfte – „Alpine Rose“, „Edelweiss“ und „Blue Gentian“ – verraten es: Man lässt sich von der alpinen Flora inspirieren, Kopfkino in Steilwänden. Blumenkinder sind schließlich vielseitig …
2. März 2012
Happy Birthday, John Irving!
Zwei Erwähnungen der Vorfreude zum 70er des Mannes, der im Herrgottswinkel meines Büros wohnt …
Frauen, die sich mit Bärenkostümen tarnen, kleinwüchsige Bestsellerautorinnen, transsexuelle Footballspieler und inzestuöse Geschwisterpaare: In den Welten, die der ausufernden Fantasie des amerikanischen Autors John Irving entspringen, tummeln sich keine klassischen Helden. Keine Gewinnertypen, keine Glückspilze auf der Sonnenseite des Lebens. Skurrile Figuren sind es, Nerds, Außenseiter. Was ein Großteil seiner Protagonisten gemeinsam hat – abgesehen von ihrer Position im Abseits –, sind Verortungen in Neuengland, „das Ringen und das Schreiben“, absente Väter, Abstecher nach Europa, besonders oft nach Wien, die Stadt, in der Irving in den 60ern ein Auslandssemester verbracht und sein Debüt „Lasst die Bären los!“ verfasst hat.
Es ist, als würde sich jedes seiner Werke aus den immer selben Teilen zusammensetzen, und trotzdem jedes Mal ganz anders erstrahlen.
Ein neuer Einblick ins Irving-eigene Universum wird im Mai geboten: Dann erscheint sein 13., in Ich-Perspektive verfasster Roman In One Person, der auch schon als „der leidenschaftlichste seit ‚Garp und wie er die Welt sah’“ bezeichnet wurde.
Weniger lange warten muss man auf die Kino-Doku John Irving und wie er die Welt sieht, die ihn auf eine Lesereise durch Europa begleitet und in Vermont besucht – sie ist nämlich ab heute auf den hiesigen Leinwänden zu sehen, rechtzeitig zum Geburtstag.
Happy Birthday, du Vielgeschätzter, ich besuche für dich die Schönbrunner Bären!
27. Februar 2012
Spitze Argumentationstechniken
Das Großartige am Heiraten: Dass man endlich die notwendigen Argumente dazu hat, viiiiiiel zu teure Dinge zu kaufen, die man IMMER schon haben wollte.







































































































